Büro für Freiraumplanung - Dipl.-Ing. Franz Griebel, Kassel

Suche

Direkt zum Seiteninhalt

Das Naturbad

Öffentliche Naturbäder

... ist ein geschlossenes limnisches System, das auch ohne häufigen Wasseraustausch und ohne Chemikalien mit einem übertechnischen Aufwand das Badewasser hygienisch einwandfrei hält.

Grundsätzlich wird bei der Anlage eines Naturbades eine möglichst große Wasserfläche bzw. Wasservolumen geschaffen. Diese wird in
nutzbare Wasserfläche (Schwimmteich) und Regenerationsbereich (Kiesfilter, Röhrichtzone = technisches Feuchtgebiet) unterteilt.

Das vorhandene Schwimmbecken kann häufig ganz oder teilweise als Schwimmbereich erhalten werden und dient gleichzeitig noch als Fundament für Holzsteganlagen an den Beckenrändern.

Der naturnah gestaltete Regenerationsbereich mit Kies/Sandfilter und Röhricht gewährleistet die Reinigung des im Kreislauf gepumpten Badewassers.

Durch ausgedehnte Flachwasserzonen kommt es zu einer
schnellen Wassererwärmung. Dadurch kann die Badenutzung des Naturbades gegenüber einem herkömmlichen unbeheizten Freibad in der Regel zeitlich ausgedehnt werden.

Auch auf der Kostenseite stellt der Bau eines Naturbades eine vergleichsweise günstige Alternative zum konventionellen Schwimmbad dar und zwar sowohl hinsichtlich der Bau- als auch der Unterhaltungskosten.

Die
Nutzungsdauer eines Naturbades erstreckt sich bei einem natürlich gestalteten und vielfach nutzbarem Freizeitangebot (z.B. Naturspielplatz, Beachvolleyball, Eislauffläche und Erholungsnutzung der Parkanlage) ggf. über das ganze Jahr.



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü